Das Ende deines Studiums ist in Sicht oder schon geschafft. Leute gratulieren dir und fragen: "Was machst du jetzt?". Du versuchst zu lächeln und irgendwas Vernünftiges rauszuhauen. Innerlich hast du keinen Plan.
Oder du hast nach erfolgreichem Lehrabschluss ein paar Jahre auf dem Job verbracht, hast Freude daran. Und auch hier drängt sich immer mehr die Frage nach dem Danach auf.
Du stehst vor unzähligen Türen, weisst aber nicht, welche du öffnen sollst.
Damals. Du hast früh entschieden
Du hast dich früh entscheiden müssen, noch in der Schule zwischen Lehre und Gymi. Und wenn eine Lehre, welche dann? Du hast entschieden mit Bauchgefühl, mit dem, was andere dir gesagt haben. Lehrer:innen, Eltern, Kolleg:innen. Mehr konntest du gar nicht wissen damals.
Seither bist du diesen Weg gegangen, mit Fleiss, Durchhaltewillen und auch mit Zweifeln. Vielleicht hast du das für dich behalten, vielleicht hast du das deinen Freund:innen erzählt. Was dir dabei niemand sagt: Dieser Entscheid war nie die Antwort auf "Wer bin ich, was will ich?". Es war nur der Startpunkt.
Jetzt. Die Frage kommt zurück
Du hast viel Zeit und Geld in dein Studium und dich investiert, und jetzt hältst du ein Diplom in der Hand und siehst Türen, so weit das Auge reicht. Master oder Berufseinstieg? Trainee, Start-up-Gründung, ins Ausland, Reisen. Oder doch ganz was anderes?
Bei der Lehre sieht es anders aus und ist doch ähnlich. Du hast deinen Beruf von Grund auf gelernt, bist jetzt schon ein paar Jahre im Job und bist gut darin. Trotzdem fühlt es sich an, als wärst du erst am Anfang. Weiterbildung, Spezialisierung, Führungsrolle, Branchenwechsel. Und was jetzt?
Was ist nun das Richtige?
Jeder redet mit
Damals haben dir die Eltern und Lehrer:innen (gut gemeinte) Ratschläge gegeben. Heute sind es viel mehr Stimmen und sie sind lauter geworden.
Social Media zeigt dir, wer mit 25 schon sein eigenes Business hat. Wer remote von den schönsten Orten der Welt arbeitet. Wer den Mut hatte, einfach alles hinzuschmeissen. Und einerseits sagt dir die KI, dein Beruf werde erst in ein paar Jahren so richtig abgehen. Andererseits zeigt dir die Entwicklung mit der KI, dass es deinen Job in ein paar Jahren nicht mehr geben könnte.
Aber keine dieser Stimmen kennt dich wirklich: Der Algorithmus bestimmt deinen Feed. Die KI kennt Durchschnittswerte. Aber beide wissen nicht, was dich morgens aus dem Bett holt oder was dich auslaugt.
Und weil die anderen auf deinem Screen immer so gut aussehen und so klar wissen, was sie wollen, siehst du deine eigene Unsicherheit als persönliches Defizit.
Aber das ist sie nicht - dir ist deine Richtung nicht egal.
Mehr Auswahl heisst nicht mehr Klarheit
Man würde annehmen, mehr Möglichkeiten machen die Entscheidungen leichter. Es ist jedoch meistens umgekehrt. Je mehr Türen du siehst, desto schwieriger fällt es, eine auszuwählen. Du wartest ab und hoffst, dass sich eine dieser Türen schon öffnet. Oder du nimmst die nächste, weil sie sich in deiner Nähe befindet und sich das einfach anfühlt.
Vielleicht ist die Frage "Welche Türe ist die richtige?" schon die falsche. Du kannst von aussen gar nicht wissen, was hinter einer Türe liegt. Du merkst es erst, wenn du sie öffnest und hinschaust, wie sich das anfühlt. Hilfreicher sind Fragen, die dir zeigen, was hinter einer Türe für dich steckt:
Was gibt mir Energie, und was raubt sie mir?
Wofür setze ich mich ein, auch wenn es niemand sieht?
Was würde ich ausprobieren, wenn ich nicht auf die Erwartungen anderer achten müsste?
Die Antworten darauf weiss weder die KI, noch stehen sie in deinem Feed. Aber sie sind da - du hast sie einfach nur selten laut ausgesprochen.
Coaching kann dir helfen, dich diesen Fragen zu stellen. Dabei kannst du verschiedene Türen öffnen, hineinschauen und anfangen zu spüren, wo du dich hinbewegen willst. Und von dort aus entwickelst du deine Richtung, ich begleite dich ein Stückchen auf diesem Weg.
Neugierig geworden? Dann lass uns kennenlernen.

